Wie fachliche Richtigkeit entsteht.
Medizinische Inhalte müssen fachlich tragen — vor Ärzten, vor Patienten, vor dem Lektorat. Deshalb ist Prüfung hier kein Zusatzschritt am Ende, sondern Teil der Produktion.
- 5
- Prüfschritte bis zur Freigabe
- 2
- Review-Schleifen im Standard
- 1
- Freigabevermerk zu jeder Lieferung
- 2–30
- Tage bis zur Lieferung, je nach Format
Fünf Schritte bis zur Freigabe.
- 01
Recherche gegen Primärquellen
Grundlage sind Lehrbücher, Peer-Review-Artikel und — wo relevant — ICD/DRG-Codes sowie Hersteller-Dokumentation (IFU, Produktunterlagen). Kein Inhalt entsteht aus dem Gedächtnis eines Modells.
- 02
Fachliche Prüfung durch eine benannte Person
Anatomie, Abläufe und Terminologie werden gegen die Quellen abgeglichen — durch Viktor Bossert, über zehn Jahre Physiotherapeut in der Schweiz mit direktem Patientenkontakt und Forschungserfahrung. Du weißt, wer geprüft hat, nicht nur dass geprüft wurde.
- 03
Externe Fachprüfung, wo die eigene Kompetenz endet
Indikationsentscheidungen, Arzneimitteltherapie und spezialisierte Fachgebiete werden nicht aus zweiter Hand beurteilt. Dafür kommt eine fachärztliche oder fachwissenschaftliche Prüfinstanz dazu — bei Projekten aus deinem Haus gern euer Lektorat oder eure Medical-Affairs-Abteilung, sonst benennen wir die Person und ihre Qualifikation vor Projektstart.
- 04
Freigabe und Korrekturrunden
Du siehst das Ergebnis vor der Endfertigung. Fachliche Korrekturen laufen strukturiert über definierte Runden, nicht über verstreute Zurufe.
- 05
Freigabevermerk zum Projekt
Zu jeder Lieferung gehört ein einseitiger Vermerk: wer geprüft hat, mit welcher Qualifikation, gegen welche Quellen, an welchem Datum, mit welchem Ergebnis. Kein Zusatzprodukt — er liegt jeder Abnahme bei und ist das Dokument, das dein Einkauf und deine Rechtsabteilung sehen wollen.
Erstellen und Prüfen sind zwei Rollen.
„Medizinisch geprüft" ist in dieser Branche ein Satz ohne Absender. Deshalb steht hier, wer welche Rolle hat, welche Qualifikation dahintersteht — und wo sie endet.
- ErstellungViktor Bossert
- Recherche, Konzept, Visualisierung und Animation. Ein Ansprechpartner, keine Briefing-Kette über Producer.
- Fachliche PrüfungViktor Bossert — Physiotherapeut (CH), über 10 Jahre Praxis
- Prüft Anatomie, Bewegungsabläufe, Prozeduren, Terminologie und die Übereinstimmung mit den Primärquellen. Keine ärztliche Approbation — das steht hier bewusst, weil du wissen musst, wo die Prüftiefe endet.
- Externe Fachprüfungje Projekt benannt
- Für alles jenseits dieser Grenze — Indikation, Therapieentscheidung, spezialisierte Fachgebiete. Wer prüft und mit welcher Qualifikation, steht vor Projektstart fest und im Freigabevermerk.
- Endabnahmedein Haus
- Die medizinrechtliche und werberechtliche Freigabe bleibt bei dir bzw. deiner Rechtsabteilung. Wir liefern die geprüfte Grundlage und die Dokumentation dazu.
KI-gestützt produziert. Klinisch verifiziert.
In Werbung und Film ist KI-gestützte Bildproduktion längst Standard, in der Medizin kaum verbreitet — meist aus einem berechtigten Grund: ungeprüft ist sie in diesem Feld gefährlich. Genau dort setzt unser Prozess an.
Wofür wir KI einsetzen
Für Tempo in der Bildproduktion — Entwürfe, Varianten, Animationsschritte. Das komprimiert Wochen auf Tage und macht Iterationen bezahlbar.
Wofür wir sie nicht einsetzen
Nicht als Faktenquelle. Kein Modell entscheidet, wie ein Wirkmechanismus abläuft oder wo eine Struktur anatomisch liegt. Diese Prüfung bleibt beim Menschen.
Was das für dich ändert
Du bekommst Produktionsgeschwindigkeit ohne das Risiko, das ungeprüfte Bildgenerierung in medizinischen Kontexten mitbringt — von falschen Beschriftungen bis zu anatomisch unmöglichen Darstellungen.
Worauf wir bei medizinischen Inhalten achten.
- Patientenaufklärung (§ 630e BGB)
- Aufklärungsinhalte werden so aufgebaut, dass sie den Aufklärungsprozess unterstützen und dokumentierbar bleiben. Die medizinrechtliche Endabnahme liegt bei deinem Haus.
- Medizinprodukte (MDR, IFU)
- Anwendungs-Illustrationen für technische Dokumentation und Gebrauchsanweisungen folgen deinen freigegebenen Produktunterlagen — keine freie Interpretation der Handhabung.
- Heilmittelwerberecht (HWG)
- Bei Marketing- und HCP-Material achten wir auf werberechtlich heikle Darstellungen — etwa unzulässige Wirkversprechen oder irreführende Vorher-Nachher-Logik.
- Datenschutz (DSGVO) & NDA
- Patientendaten gehören nicht in die Produktion. Wirkstoff- und Prototyp-Daten laufen unter NDA in getrennten Workflows.
Wir liefern fachlich geprüfte Inhalte und arbeiten deinen Vorgaben zu — die rechtliche Endabnahme bleibt bei deinem Haus bzw. deiner Rechtsabteilung.
Bewegtes Bild schlägt Text — belegt.
78,5 %
Verständnis nach Video-Aufklärung gegenüber 65,4 % nach rein verbaler Aufklärung (Knie-Arthroskopie).
73 vs 54 %
Bei Patienten mit niedrigerem Bildungsstand fällt der Unterschied noch deutlicher aus — dort wirkt Visualisierung am stärksten.
+7,9 PP
Anstieg des Patientenverständnisses von 78,6 % auf 86,5 % durch ein Aufklärungsvideo vor Hüft-TEP.
Quellen: kontrollierte Studien zur Patientenaufklärung — PubMed 15944633 (Knie-Arthroskopie) und PMC12075017 (Hüft-TEP).
Kostenloses Probekonzept zu deinem Thema.
Nenn uns ein konkretes Thema aus deinem Haus. Du bekommst einen ersten visuellen Entwurf — und kannst die fachliche Genauigkeit selbst beurteilen, bevor irgendetwas beauftragt wird.